Beiträge

Drucken

Saisonauftakt

Noch vor dem offiziellen Auftakt der Regattasaison zog es drei Mitglieder des Hersfelder Rudervereins zum Inn-River-Race nach Passau. Die Sportler kämpften dort bei einer der jährlich ersten Langstreckenregatten um die ersten Saisonsiege und waren dabei zweimal erfolgreich.

 

Über die Distanz von 5600m startete Andrea Weiß auf der Naturrennstrecke nach der langen Winterpause in Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Hanau, Bamberg, München und Offenbach im Masters-Frauen-Achter mit Steuerfrau. Das ungewohnte Procedere: Bei einem Langstreckenrennen starten die Gegner nicht direkt nebeneinander, sondern im 30-Sekunden-Takt hintereinander. Das bedeutete für die Mannschaft um Andrea Weiß, dass vom Start weg volles Tempo gefahren werden musste, denn als das zuletzt startende Boot ihrer Altersgruppe konnte die Hanauer Steuerfrau nicht genau abschätzen, ob man den Abstand auf die vorher gestartete Mannschaft verkürzt hatte oder nicht. Nach einer langen Wartezeit bis zur Siegerehrung konnte sich Andrea Weiß dann aber über ihren ersten Saisonsieg freuen. Den zweiten Platz belegte die Renngemeinschaft aus Pirna und Magdeburg.

 

Goran Gavrilovic ging im Masters-Männer-Achter in Renngemeinschaft mit Ruderern aus Halle, Landshut, Berlin, Oberhausen, Pirna und Leipzig an den Start. Auch hier brachte erst die Siegerehrung Klarheit über Sieg oder Niederlage. Mit 13 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Boot einer Frankfurter Renngemeinschaft und großen zeitlichen Abständen vor den übrigen Booten aus München konnten sich die Hersfelder über einen weiteren Sieg freuen.

 

Susanne Eggeling startete im Masters-Frauen-Gig-Achter zusammen mit Ruderkolleginnen aus München, Passau und Dresden. Mit nur 5 Sekunden Rückstand auf eine Vereinsmannschaft aus München belegte sie mit ihrer Mannschaft einen guten zweiten Platz. Darüber hinaus ging Susanne noch im Masters-Mixed-Gig-Achter auf die Strecke. In der Altersklasse Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre hatte allerdings sonst kein Boot dagegen gemeldet, so dass diese Fahrt lediglich eine Trainingseinheit darstellte.